Kindergarten: Gemeinde Sölden

Seitenbereiche

Leben & Wohnen

Unser Kindergarten

In unserer Einrichtung werden in drei Gruppen bis zu 57 Kinder vom ersten Geburtstag an bis zum Eintritt in die Schule in ihrer Entwicklung begleitet.

In einer Atmosphäre der Geborgenheit und des Vertrauens bieten wir den Kindern vielfältige Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit sich selbst und ihrer Umwelt. 

Zur frühkindlichen Erziehung und Bildung gehören das Hinführen zu Toleranz, Solidarität, Verantwortungsbereitschaft, Selbständigkeit, Gemeinschaftsfähigkeit und Lernfreude. Dabei ist uns eine ganzheitliche Erziehung wichtig. Wir orientieren uns an den Bedürfnissen und persönlichen Interessen unserer uns anvertrauten Kinder. Wir stellen unseren Kindern Bildungsräume zur Verfügung und gestalten in kleinen Gruppen Bildungsangebote.

Grundlage unserer pädagogischen Arbeit ist der Orientierungsplan des Landes Baden-Württemberg. Dabei begleiten wir die Kinder bei ihren Bildungs- und Entwicklungsprozessen und dokumentieren dies in einem persönlichen Portfolio – wir nennen es Kindergartentagebuch.

Bei allen unseren Tätigkeiten ist uns eine vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit mit den Eltern unserer Kinder eine wichtige Basis. Kinder und Eltern sollen sich in den Jahren, die wir sie begleiten dürfen wohl und zufrieden fühlen.

Unsere Gruppen

Regel-, Ganztags- und Kleinkindgruppe

Die „Marienkäferkinder“

Die Marienkäfergruppe ist unsere Kleinkindgruppe für Kinder im Alter von ein bis drei Jahren. Bis zu zwölf Kinder können in dieser Gruppe betreut werden.

„Regenbogenkinder“

Regelgruppe, verlängerte Öffnungszeit und Möglichkeit der Ganztagsbereuung an zwei Tagen

In unserer Regenbogengruppe können bis zu 20 Kinder im Alter von drei Jahren bis zum Schulanfang während den Regelöffnungszeiten betreut werden.

„Hasenkinder“

 Regelgruppe, verlängerte Öffnungszeit und Möglichkeit der Ganztagsbereuung an zwei Tagen. In der Hasengruppe können ebenfalls bis zu 25 Kinder im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt in Ihrer Entwicklung begleitet und gefördert werden.

„Hungrigen Katzen“

Ganztagsbetreuung

Bis zu 20 Kinder aus der Regenbogen- und Hasengruppe können am Dienstag und Donnerstag durchgängig betreut werden.

Öffnungszeiten

Regelgruppe

  • Mo - Fr: 07:30 Uhr bis 13:00 Uhr

Regelgruppe mit Nachmittagsbetreuung an zwei Tagen

  • Mo - Fr: 07:30 Uhr bis 13:00 Uhr
  • Di u. Do: 14:15 Uhr bis 16:30 Uhr

Regelgruppe mit Ganztagsbetreuung an zwei Tagen

  • Mo, Mi u. Fr: 07:30 Uhr bis 13:00 Uhr
  • Di u. Do: 07:30 Uhr bis 16:30 Uhr

Gruppe mit verlängerten Öffnungszeiten

  • Mo - Fr: 07:30 Uhr bis 14:00 Uhr

Gruppe mit verlängerten Öffnungszeiten und Ganztagsbetreuung an zwei Tagen

  • Mo, Mi u. Fr: 07:30 Uhr bis 14:00 Uhr
  • Di u. Do: 07:30 Uhr bis 16:30 Uhr

Kleinkindgruppe

  • Mo - Fr: 07:30 Uhr bis 13:00 Uhr

Kleinkindgruppe mit verlängerten Öffnungszeiten

  • Mo - Fr: 07:30 Uhr bis 14:00 Uhr

Elternbeiträge

Stand: Juli 2022

Elternbeiträge in für das Kindergartenjahr (PDF-Datei)

Betreuungszeiten: 07:30 Uhr bis 14:00 Uhr (VÖ Vormittagsgruppe) 

  • für das Kind aus einer Familie mit einem Kind unter 18 Jahren: 159 €
  • für ein Kind aus einer Familie mit zwei Kindern unter 18 Jahren: 124 €
  • für ein Kind aus einer Familie mit drei Kindern unter 18 Jahren: 83 €
  • Das Mittagessen wird bei der Ganztagesbetreuung separat abgerechnet!

Betreuungszeiten: 07:30 Uhr bis 14:00 Uhr und Di. und Do. 14:00 Uhr - 16:30 Uhr (VÖ Gruppe zzgl. 2x Ganztagesbetreuung)

  • für das Kind aus einer Familie mit einem Kind unter 18 Jahren: 286 €
  • für ein Kind aus einer Familie mit zwei Kindern unter 18 Jahren: 206 €
  • für ein Kind aus einer Familie mit drei Kindern unter 18 Jahren: 140 €
  • Das Mittagessen wird bei der Ganztagesbetreuung separat abgerechnet!

Betreuungszeiten: 07:30 Uhr bis 14:00 Uhr 5 Tage (Kleinkindbetreuung)

  • für das Kind aus einer Familie mit einem Kind unter 18 Jahren: 376 €
  • für ein Kind aus einer Familie mit zwei Kindern unter 18 Jahren: 281 €
  • für ein Kind aus einer Familie mit drei Kindern unter 18 Jahren: 192 €
  • Das Mittagessen wird bei der Ganztagesbetreuung separat abgerechnet!

In der Kleinkindgruppe können zwei 2-Tagesplätze und zwei 3-Tagesplätze vergeben werden.
Hier reduziert sich der obige Betrag auf die entsprechenden Tage.

Kinder, die das dritte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, belegen in den Kindergartengruppen zwei Kindergartenplätze.
Aus diesem Grund ist der doppelte Elternbeitrag bis zu dem Monat zu bezahlen, in dem das Kind drei Jahre alt wird.

Elternbeirat für das Kindergartenjahr 2020/2021

Regenbogengruppe

  • Elternbeirätin: Friederike Uhl
  • Stellvertreterin: Yvonne Schönauer

Hasengruppe

  • Elternbeirätin: Nadine Bancevic-Hoch
  • Stellvertreterin: Sylvia Bacherer

Marienkäfergruppe

  • Elternbeirätin: Verena Müller
  • Stellvertreterin: Jasmin Specker
  • Elternbeiratsvorsitzende: Nadine Bancevic-Hoch
  • Stellvertreterin: Friederike Uhl

Tagesablauf in den Kindergartengruppen

Tagesablauf in der Hasengruppe

  • 07:30 Uhr bis 08:15 Uhr: Gemeinsame Freispielzeit in der Regenbogengruppe
  • 08:15 Uhr bis 10:00 Uhr: Freispielzeit: Im Gruppenraum, Flur, Garten und im Mehrzweckraum können Kinder unterschiedliche Spiel- und Lernerfahrungen sammeln.
  • 10:15 Uhr bis ca. 10:45 Uhr: Gemeinsames Frühstück
  • ca. 11:00 Uhr bis 11:30 Uhr: Morgenkreis - es werden Finger- und Kreisspiele gemacht, Lieder gesungen und Geschichten erzählt. Es findet ein Austausch über aktuelle Themen des Tages oder über anstehende Projekte statt.

Tagesablauf in der Regenbogengruppe

  • 07:30 Uhr bis 08:15 Uhr: Gemeinsame Freispielzeit in der Regenbogengruppe
  • 08:15 Uhr bis 11:00 Uhr: Freispielzeit: Im Gruppenraum, Flur, Garten und im Mehrzweckraum können Kinder unterschiedliche Spiel- und Lernerfahrungen sammeln.
  • 11:00 Uhr: Gemeinsames Aufräumen
  • 11:15 Uhr: Morgenkreis - es werden Finger- und Kreisspiele gemacht, Lieder gesungen und Geschichten erzählt. Es findet ein Austausch über aktuelle Themen des Tages oder über anstehende Projekte statt.
  • 07:30 Uhr bis 10:30 Uhr: Freies Frühstück
  • 10:30 Uhr: Durch einen Gongschlag werden alle Kinder, die noch nicht gegessen haben, zum Essen aufgefordert.

Die Kinder der Regenbogengruppe haben die Möglichkeit, während des Freispiels zu Essen. Es gibt einen festen Esstisch im Gruppenraum, der zum Essen einlädt. Hierbei werden die neuen und jüngeren Kinder von einer Erzieherin begleitet. Während den Mahlzeiten legen wir großen Wert auf die Vermittlung einer angemessenen Tischkultur.

Gruppenübergreifende Angebote

Während den Freispielzeiten werden gruppenübergreifend in den verschiedenen Bildungsbereichen Angebote für Kinder jeden Alters durchgeführt.

Gemeinsame Zeit der Regenbogen- und Hasengruppe

  • ca. 11:30 Uhr bis 12:30 Uhr: Freispielzeit im Garten (bei schlechtem Wetter im Haus)
  • 12:30 Uhr bis 13:00 Uhr: Abholzeit der Regelgruppenkinder im Garten

Verlängerte Öffnungszeiten am Montag, Mittwoch und Freitag

  • 13:00 Uhr bis 14:00 Uhr: Alle Kinder, die zu dieser Öffnungszeit angemeldet sind, bringen an diesen Tagen ein zweites Vesper mit. Anschließend gibt es bis zur Abholzeit eine weitere Freispielzeit.

Ganztagesbetreuung am Dienstag und Donnerstag

  • 13:00 Uhr bis 14:15 Uhr: Gemeinsames Mittagessen und anschließende Ausruhzeit
  • 14:15 Uhr bis 16:15 Uhr: Freispielzeit
  • ca. 15:45 Uhr: Picknick - Es gibt eine gemeinsame kleine Mahlzeit, die vom Kindergarten angeboten wird.
  • 16:15 Uhr bis 16:30 Uhr: Abholzeit der Ganztageskinder

Kleinkindgruppe

Tagesablauf in der Kleinkindgruppe „Marienkäfer“

  • 07:30 Uhr: Bringzeit / Ankommzeit. Jedes Kind wird individuell begrüßt und von den Eltern verabschiedet.
  • bis ca. 09:30 Uhr: Erste Freispielzeit. Jedes Kind hat die freie Wahl von Spielmaterial, Spielpartner und Spieldauer. Zum Ende der Freispielzeit wird gemeinsam aufgeräumt.
  • ca. 09:30 Uhr: Gemeinsame Mahlzeit. Jedes Kind isst sein mitgebrachtes (gesundes) Frühstück.
  • ca. 10:00 Uhr: Zweite Freispielzeit. Während dieser Zeit findet für die Kinder eine Pflege- und Wickelphase statt. Außerdem dürfen alle Kinder jederzeit individuell ihrem Schlafbedürfnis nachkommen.
  • 11:30 Uhr: Der Morgenkreis. Mit einem Begrüßungslied werden alle Kinder willkommen geheißen. Es werden gemeinsame Kreisspiele und Fingerspiele gemacht, Lieder gesungen und kleine Geschichten erzählt und gespielt.
  • ab ca. 12:00 Uhr: Gartenspielzeit. In unserem kleinen Garten dürfen sich die Kinder im Sand, mit den Bobbycars und verschiedenen Bewegungsmaterialien beschäftigen.
  • 12:45 Uhr bis 13:00 Uhr: Erste Abholzeit. Gegen Ende der Gartenzeit werden die Kinder abgeholt und individuell verabschiedet.

Verlängerte Öffnungszeit von Montag bis Freitag

  • 12:45 Uhr bis 13:00 Uhr: Für Kinder, die zu dieser Öffnungszeit angemeldet sind, gibt es am Montag, Mittwoch und Freitag eine kleine zweite Mahlzeit, die von den Eltern mitgebracht wird. Am Dienstag und Donnerstag wird eine warme Mahlzeit eingenommen. Anschließend gibt es bis zur Abholzeit eine weitere Freispielzeit.

An manchen Tagen finden besondere Aktivitäten statt:

  • Mittwochs nutzen wir den großen Turnraum zum Klettern, Rennen und Spielen.
  • Bewegungsstunden im Ansatz nach der Pädagogik von Pickler und Hengstenberg
  • Ausflüge durchs Dorf
  • Gezielte Kreativangeboten

Pädagogische Schwerpunkte der Kindergartengruppen

  • Arbeiten nach dem Orientierungsplan BW -> ganzheitliche Förderung der Kinder
  • Regelmäßige Beobachtungen und Dokumentationen in „Kindergartentagebüchern“
  • Vermittlung jahreszeitlicher Feste und Traditionen
  • individuelle Geburtstagsfeste
  • strukturierter Tagesablauf mit gelenkten und freien Spielzeiten
  • verschiedene Freispielmöglichkeiten außerhalb des Gruppenraumes (Bewegungsraum, Werkstatt, …)
  • Kreativwerkstatt
  • Individuelle Eingewöhnungszeiten nach dem „Berliner Modell“ und individuelle Übergänge von der Kleinkindgruppe in den Kindergarten

Sprachförderung in Kleingruppen

In unserer Einrichtung werden sehr ruhige, zurückhaltende Kinder und Kinder mit erhöhtem Förderbedarf in kleinen Gruppen intensiv begleitet und gefördert.

Zu Beginn des Kindergartenjahres werden die Kleingruppen anhand von Beobachtungen der Erzieherinnen und Rücksprachen mit den Eltern der Kinder neu festgelegt. Die Sprachförderung findet regelmäßig statt.

Es gibt unterschiedliche Formen von Sprachfördergruppen:

Seit mehreren Jahren ist das Förderprogramm SBS (Singen-Bewegen-Sprechen) ein fester Bestandteil unserer Sprachförderung. Die Fördergruppe von neun bis elf Kindern trifft sich einmal wöchentlich mit einer Musikpädagogin und einer Tandempartnerin aus dem Mitarbeiterteam an einem festgelegten Tag. Eine weitere mögliche Form der intensiven Sprachförderung ist die Spatz - Fördergruppe. Diese Gruppe von drei bis fünf Kindern trifft sich mit einer dafür qualifizierten Mitarbeiterin aus dem Team mehrmals in der Woche.

Tägliche Freispielzeiten im Garten und monatliche Waldtage 

Gartenspielzeit und Waldtage

Die tägliche Spielzeit an der frischen Luft ist uns sehr wichtig. Die Kinder können in der Natur vielfältige Lern- und Spielerfahrungen sammeln. 

Unser Garten bietet dafür zu jeder Jahreszeit vielerlei Möglichkeiten:

  • Insekten und Krabbeltiere beobachten
  • Pflanzenarten kennenlernen
  • Klettermöglichkeiten
  • Rollenspiele
  • Bauen, buddeln, graben 
  • Spielmöglichkeiten mit verschiedenen Spiel- und Naturmaterialien
  • Vielerlei Bewegungsarten (Nestschaukel, Wippe, verschiedene Fahrzeuge, …)
  • Diverse Ecken und Nischen zum Verstecken und Spielen

Deshalb gehen wir täglich, sofern es die Witterung zulässt für mindestens eine Stunde im Garten.

Waldtage

Regelmäßig finden für alle Kinder ab vier Jahren Waldtage statt. Vorwiegend hält sich die Gruppe an diesen Vormittagen bei der Grillhütte auf dem Söldener Saalenberg auf. Hierfür können sich die Kinder freiwillig anmelden.

Bestandteile dieses Vormittages sind eine kleine Wanderung, eine gemeinsame Mahlzeit, viel Freispielzeit im Wald und ein gemeinsamer Kreis.

Angeleitete Turnangebote in kleinen altersgetrennten Gruppen

An einem festen Tag in der Woche finden für alle Kindergartenkinder ein angeleitetes Turn- Rhythmik- oder Bewegungsangebot in unserem Mehrzweckraum statt. Dieses Angebot findet in Kleingruppen und meist in altersgetrennten Gruppen statt.
Während einer Turnstunde machen die Kinder vielfältige motorische und körperliche Erfahrungen mit Klein- und Großgeräten. Gearbeitet wird mit Bällen, Seilen, Tüchern oder es wird gemeinsam mit der Erzieherin eine Bewegungsbaustelle gebaut. In unseren Turnstunden setzen wir Bewegungsmaterialien aus der Pädagogik von Elfriede Hengstenberg und Emmi Pickler ein.

Ehrenamtlichen Vorlesepaten

Ehrenamtlichen Vorlesepaten unterstützen unsere Arbeit. Einmal in der Woche werden wir abwechselnd von mehreren ehrenamtlichen Mitarbeitern in der Freispielzeit besucht. Sie lesen Bilderbücher, Sachbücher und Geschichten vor und nehmen sich viel Zeit zum Austausch mit den Kleinen.

Projektarbeit

Projektarbeit findet bei uns in verschiedenen Formen statt:

  • Projektarbeiten finden als Vorbereitung auf bevorstehende Feste und gemeinsame Aktivitäten, wie unser jährlicher Projekttag statt.
  • Während dem Kindergartenalltag werden aktuelle Themen und Interessen der Kinder aufgegriffen und in kleinen Projekten, überwiegend in Kleingruppen erarbeitet (z. Bsp. Piraten, Weltraum, …).
  • Die Vorschulkinder treffen sich regelmäßig im Hinblick auf die Schule. Auch hier werden mehrere Projekte vorbereitet und durchgeführt.
  • Aufgrund von Beobachtungen der Erzieherinnen gibt es auch "zugemutete Angebote". Für die Kinder sind diese Angebote sowohl Herausforderung als auch eine Förderung in den unterschiedlichen Entwicklungsbereichen.

Unsere Vorschulkinider und die Kooperation mit der Abt-Steyrer-Grundschule

Um einen gelungenen Übergang vom Kindergarten in die Grundschule für jedes Kind zu gewährleisten, findet ein enger Kontakt zwischen Kindergarten und Grundschule statt.

Während des gesamten Kindergartenjahres finden wöchentliche Treffen der Kooperationslehrerin mit den Vorschulkindern und einer Erzieherin des Kindergartens statt. Zum Ende des Kindergartenjahres gibt es außerdem mehrere Besuche der zukünftigen Schüler in der Grundschule. Während des ganzen Kindergartenjahres lernt die Kooperationslehrerin die Kinder der zukünftigen ersten Klasse kennen. Der individuelle Entwicklungsstand jedes Kindes kann festgestellt, Schwellenängste bei den Kindern können abgebaut und ein erfolgreicher Übergang angebahnt werden.

Religiöse Erziehung und das Feiern Kirchlicher Feste

Unsere kirchlichen Feste im Jahreskreis werden inhaltlich auf verschiedenste Weise mit Bilderbüchern, Geschichten, Anschauungen, biblischen Erzählfiguren und Liedern vorbereitet.

Kindergartenintern feiern wir dazu mit den Kindern vielfältige thematische kleine Wortgottesdienste z.Bsp. zu Ostern, Erntedank, St.Martin und der Abschluss des Kindergartenjahres.

Ein festes tägliches Ritual ist das Tischgebet vor den gemeinsamen Mahlzeiten. Es bietet uns die Möglichkeit, Gott Dank zu sagen für alles Schöne was wir täglich erfahren. Alle unsere Bitten und Sorgen haben hier ihren Platz.

Im Alltag versuchen wir Mitarbeiter für die Kinder gute Vorbilder in gelebter Nächstenliebe zu sein und einen respektvollen und dankbaren Umgang mit der Schöpfung vorzuleben.

Pädagogische Schwerpunkte der Kleinkindgruppe

Unsere Kleinkindgruppe „Marienkäfer“

Seit Februar 2011 gibt es in unserem Kindergarten St.Fides in Sölden eine Kleinkindgruppe.

In demokratischer Wahl, an der alle Kindergartenkinder, Eltern und Erzieherinnen teilnehmen durften, erhielt diese Gruppe den Namen  „Marienkäfer“. Zehn Kinder im Alter von ein bis drei Jahren können seither von Montag bis Freitag, jeweils von 07:30 Uhr bis 13:00 Uhr in dieser neuen Gruppe liebevoll betreut und in ihrer Entwicklung entsprechend gefördert werden.

Unser Kindergarten war bisher eine zweigruppige Einrichtung für 45 Kinder im Alter von 2,9 Jahren bis zum Schuleintritt. Der Kindergarten bietet Regelöffnungszeiten und an zwei Tagen eine Ganztagsbetreuung an. Von Anfang an war uns sehr wichtig, dass unsere Kleinkindgruppe keine isolierte Gruppe darstellen soll. Sie soll ein Schonraum werden, wo Kleinkinder erste außerfamiliäre  Kontakte mit Kindern und Erzieherinnen knüpfen werden. 

In einer kleinen Gruppe können vielfältigste Endeckungen gemacht und Fähigkeiten entwickelt werden.

Ist ein Kind in der personalen Bindung gefestigt und seine Gruppe ist ihm vertraut, wird es neugierig werden auch die Welt der größeren Kinder entdecken zu wollen. Besuche einzelner Kinder sind dann in Freispielzeiten oder  im Morgenkreis jederzeit möglich. Dies  wird in Absprache mit den Erzieherinnen der Kindergartengruppen geschehen.

In den Freispielzeiten der Kleinkindgruppe sind auch jederzeit Gäste aus unseren Kindergartengruppen herzlich willkommen.

Die Räumlichkeiten

Die Kleinkindgruppe ist ein separater, abgetrennter Teil im hinteren Teil des Altbaus des Kindergartens. Dazu gehört ein großer Gruppenraum von ca.45 qm.

Über eine großzügige kindgerechte Treppe kommt man vom Gruppenraum aus in einen weiteren Raum, der als Schlaf- und Bewegungsraum genutzt wird. Ein kleiner Wickelraum ist dem Gruppenraum angeschlossen. Der Garderobenbereich vor dem Gruppenraum wird auch als Spielraum genutzt und lässt den Blick und den Kontakt  zur Nachbargruppe offen.

Der Toiletten- und Waschraum des Kindergartens liegt in unmittelbarer Nähe der Kleinkindgruppe und ist somit von den Kindern der Kleinkindgruppe gut zu erreichen. In einer späteren Bauphase wird er noch kleinkindgerecht optimiert und saniert.

Vom Garderobenbereich der Kleinkindgruppe aus gelangt man in einen kleinen, geschützten und eingezäunten Außenspielbereich, der auch als Zugang zur Kleinkindgruppe genutzt werden kann.

Tagesablauf und Rituale

Kinder im Alter unserer „Marienkäfer“ brauchen einerseits einen fest strukturierten Tagesablauf, andererseits aber auch die Freiheit  individuellen Bedürfnissen Vorrang zu geben.

Dazu zählen bspw. die mehrmaligen kleinen Mahlzeiten am Vormittag und der individuelle Schlaf- und Wachrhythmus für die ein- bis zweijährigen Kinder.
Immer wiederkehrende Bestandteile und Rituale eines strukturierten Vormittages helfen Kindern in einer Kleinkindgruppe  beim Zurechtfinden im Alltag und geben ihm Sicherheit.

Im Einzelnen sieht ein Tagesablauf in unserer „Marienkäfergruppe“  wie folgt aus:

Die Kinder werden zwischen 07:30 Uhr und 09:00 Uhr in die Einrichtung gebracht. Jedes Kind wird von einer Erzieherin willkommen geheißen. Nach einem kurzen Austausch über das Befinden des Kindes verabschieden sich die Eltern mit einem für das Kind individuellen kleinen Ritual.

Bis ca. 09:30 Uhr ist die erste Freispielphase in unserer Kleinkindgruppe. In dieser Spielphase wählen die Kinder ihr Spielmaterial, eventuell ihren Spielpartner und die Dauer des Spiels selbst aus.

Mit der Klangschale und einem entsprechenden Liedvers wird der Morgenkreis angekündigt und die Kinder werden aufgefordert, ihr Spielmaterial an die entsprechenden Orte zu räumen. Zum Morgenkreis holt sich jedes Kind ein Sitzkissen aus dem entsprechenden Regal, legt es auf den großen runden Teppich in der Mitte des Raumes und setzt sich darauf.

Beim Begrüßungslied wird jedes Kind willkommen geheißen. Ebenfalls wird auch wahrgenommen, wer alles heute nicht da ist. Durch gemeinsame Kreisspiele, Lieder und Fingerspiele wird die Wahrnehmung der Kinder gezielt gefördert und das Sozialverhalten wird gestärkt. Der Morgenkreis dauert je nach der täglichen Ausdauer der Kinder ca. 5 bis 15 Minuten.

Anschließend werden die Kinder aufgefordert ihre Sitzkissen aufzuräumen und für die anschließende Vesperzeit ihre Vesperdosen und Trinkflaschen zu holen. Die Kinder sitzen um den großen Tisch. In der Regel hat jedes Kind seinen festen Platz. Ist bei jedem Kind der Vesperplatz vorbereitet, geben sich alle am Tisch die Hände und mit einem kleinen Sprüchlein wünscht man sich einen „Guten Appetit“. 

Gemeinsam den Tisch zu decken, das Essen und seine Tischnachbarn bewusst wahrzunehmen und gemeinsam zu essen regt das voneinander Lernen vielseitig an. Angefangen von ersten Tischregeln bis hin zu Tischgesprächen entsteht eine Atmosphäre, in der das Essen doppelt so gut schmeckt. Dabei wird auf ein gesundes und schmackhaftes Essen geachtet. Die Kinder werden ermutigt auch unbekanntes Essen auszuprobieren. Das Aufräumen der Vesperdosen und das Reinigen der Hände, eventuell auch des Gesichtes beschließt diese Phase.

Im Anschluss findet die zweite Freispieleinheit bis ca. 11:45 Uhr statt. In der Regel  ist jetzt für einige Kinder eine Wickel- und Pflegezeit angebracht.

Um dem Bewegungsdrang der Kinder entgegenzukommen wird während dieser Freispielphase in unserem angrenzenden Schlaf- und Bewegungsraum täglich eine Bewegungseinheit angeboten. Diese Einheiten lieben die Kinder zum Rennen, Klettern, hüpfen und zum Purzeln auf den großen Matratzen.

Mit der Aufräumzeit, die mit der Glocke und einem Liedvers angekündigt wird, wird die Freispielzeit abgeschlossen. Die Räumlichkeiten werden gemeinsam von Kindern  und Erzieherinnen aufgeräumt. Im Vordergrund steht dabei, den Kindern die Verantwortung für ihre Spielsachen zu vermitteln, diese an ihren vorgesehenen Platz zurück zu bringen und in der Gruppengemeinschaft wieder Ordnung zu schaffen.

Nach dieser Phase werden noch einmal die Sitzkissen für einen zweiten Spielkreis geholt. Mit einem Fingerspiel, Lied oder einer kleinen Geschichte wird der Vormittag im Gruppenraum beendet. 

Die letzte Stunde des Vormittages verbringen die Kinder im angrenzenden kleinen Garten. Mit viel Freude und Spaß genießen die Kinder die Zeit an der frischen Luft im Sandkasten und mit den Spiel- und Bewegungsmaterialien, die für den Garten zur Verfügung gestellt werden. Zuvor hat jedes Kind entsprechend dem Alter die Möglichkeit sich möglichst selbständig in Ruhe anzuziehen.

Kinder, die für die verlängerte Öffnungszeit bis 14:00 Uhr angemeldet sind, gehen um 12:45 Uhr wieder mit einer Erzieherin in ihre Gruppe. Am Montag, Mittwoch und Freitag gibt es zuerst eine kleine zweite gemeinsame Mahlzeit. Am Dienstag und Donnerstag wird gemeinsam mit den Ganztageskindern eine warme Mahlzeit eingenommen. Anschließend gibt es bis zur Abholzeit eine weitere Freispielzeit bzw. nach Bedarf eine Ruhephase.

Bestimmte Wochentage erhalten in unserer Arbeit  einen Schwerpunkt:

Am Dienstag wird gemeinsam mit den Kindern ein gesundes Vesper zubereitet und gemeinsam gegessen. Dabei wird darauf geachtet, dass für die Kinder immer etwas Neues dabei ist, was sie in der Gemeinschaft probieren dürfen.

Am Freitag nutzen wir den großen Turn- und Bewegungsraum der Kindergartenkinder, der uns mit seinen Geräten noch mehr Platz und Raum gibt zum Rennen, Klettern und Spielen. Ein Tag in der Woche wird ein kleines kreatives Angebot in der Freispielzeit vorbereitet. Wenn wir fahrtechnisch entsprechend ausgerüstet sind werden wir zukünftig einmal in der Woche in unserem Dorf auf Entdeckungsreise gehen.

Rituale im Jahreskreis

Die Kinder der Kleinkindgruppe nehmen an den jahreszeitlichen Festen und gemeinsamen Veranstaltungen des Kindergartens teil. Das Gefühl der Kinder zur großen Gruppe des Kindergartens zu gehören ist uns sehr wichtig.

Auch bei unseren monatlichen Kindergartenkonferenzen, an denen alle kleinen und großen Kindergartenbewohner teilnehmen sind unsere „Marienkäfer“ unverzichtbar und gleichberechtigt. Werden Veranstaltungen für einzelne Kinder zu lang ist eine Betreuung im gewohnten Schonraum der Kleinkindgruppe gewährleistet.

Unsere religiösen Feste wie Weihnachten, Ostern, Erntedank, St.Martin usw. werden mit der Kleinkindgruppe dem Alter entsprechend mit kleinen Geschichten, Liedern und Werkangeboten vorbereitet und gefeiert.

Am Geburtstag wird jedes Kind in einer kleinen Feier gewürdigt. Mit Spielliedern, Kerzen, einem Geschenk aus dem goldenen Sack und anderen kleinen Ritualen erleben die Kinder, dass Geburtstag haben etwas ganz besonderes ist und dass Geburtstagskinder an diesem Tag im Mittelpunkt stehen dürfen.

Der Übergang in den Kindergarten wird mit einem kleinen Abschiedsfest gefeiert. In regelmäßigen Abständen ist es uns auch wichtig zu verschiedenen Anlässen Feste mit den Familien oder Aktionen mit den Familien einzuplanen.

Ziele und Schwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit

Die Eingewöhnungszeit

Der Besuch einer Kleinkindgruppe ist für viele Kinder oftmals die erste Trennung von den Eltern. Dieser Übergang aus der Familie in eine solche Gruppe stellt für ein Kind eine große Herausforderung dar.

Es baut eine neue Beziehung und Bindung zu seinen neuen Bezugspersonen auf. Auch das Teilen der Bezugsperson mit anderen Kindern ist eine ungewohnte Situation. Es lernt eine neue Umgebung kennen und wird mit einem veränderten Tagesablauf konfrontiert. Es ist Teil einer Gruppe von bis zu 10 Kindern.

Unser Ziel ist es, den Kindern durch eine behutsame Eingewöhnungszeit dieses Loslassen von den Eltern zu erleichtern und das Einleben in der Gruppe in aller Ruhe zu ermöglichen. In der Eingewöhnungszeit orientieren wir uns am „Berliner Eingewöhnungsmodell“. Während drei Phasen, die bis zu drei, bei einzelnen Kindern bis zu mehreren Wochen dauern können, wird das Kind täglich mehr und mehr Teil dieser Gruppe.

In der Kontaktphase begleiten die Eltern das Kind. Die Eltern halten sich zurück, sind einfach nur der „sichere und vertraute Hafen“. So kann das Kind sich mit seiner neue Umgebung vertraut machen  und die Umwelt entdecken.

In der Trennungsphase findet der erste Trennungsversuch statt. Je nachdem wie diese erste Trennung gelingt oder vielleicht auch scheitert wird die Eingewöhnungszeit mit oder ohne die Eltern weiter gestaltet und ausgedehnt. Akzeptiert das Kind die Trennung, werden die Trennungszeiten täglich verlängert.Die Eltern bleiben in den ersten Tagen zur Sicherheit im Kindergarten. Akzeptiert ein Kind die Trennung noch nicht, wird die Kontaktphase gemeinsam mit den Eltern noch einmal verlängert.

In der Stabilisierungsphase werden die Kinder mit dem Tagesablauf und der Gruppe mehr und mehr vertraut. Die Erzieherin wird als vertrauensvolle Kontaktperson akzeptiert. Die Eingewöhnung ist abgeschlossen, wenn das Kind die mit den Eltern vereinbarte Zeit im Kindergarten verbringt, ohne überfordert zu sein.

Das Lernen von Anderen

In der altersgemischten Kleinkindgruppe können die Kinder voneinander und miteinander vielseitig lernen und Unterschiedlichstes erleben. Die älteren Kinder werden für die jüngeren zum Vorbild und regen auf natürlichem Wege das Beobachten und Nachahmen von Kind zu Kind an. Diese Erfahrungen in einer Gemeinschaft möchten wir durch unsere Arbeit bewusst aufgreifen und auf vielfältige Weise gestalten und begleiten.

Die Selbständigkeitsentwicklung

In der Kleinkindgruppe wird den Kindern Raum und Zeit gegeben ihre Fähigkeiten in allen Entwicklungsbereichen auszuprobieren und zu erweitern.

Durch zahlreiche Angebote und Situationen werden die Kinder zu „Selbst-tun“ ermuntert und angeregt. Wir unterstützen und bestärken diesen Weg in der Entwicklung durch  das Anbieten einer überschaubaren, vorbereiteten Umgebung.

Auch das Erlernen und die Entfaltung des kindlichen Selbstvertrauens braucht Zeit und eine vorbereitete Umgebung. Gleichzeitig kann das Kind behutsam die Abgrenzung von anderen Gleichaltrigen lernen und erste Situationen des „Sich Durchsetzen müssen“ bestehen.

Das Erleben der Gemeinschaft

Durch vielfältigste gemeinsame Aktivitäten wie Spielen, Singen und das gemeinsame Essen erleben die Kinder mehr und mehr eine natürliche Gemeinschaft in der Gruppe und fühlen sich geborgen und zugehörig. Besonders durch den geregelten Tagesablauf mit den immer wiederkehrenden Ritualen und den regelmäßigen Kontaktmöglichkeiten entsteht eine angenehme, entspannte und familiäre Atmosphäre, in der das soziale Miteinander jedes Kind prägt.

Schon kleine Kinder lernen, sich in eine Gemeinschaft einzufügen, auf andere Rücksicht zu nehmen, anderen zu helfen, zu trösten und Mitgefühl zu entwickeln, wenn ein anderes Kind traurig ist.

Das Begleiten und Fördern

Die Kinder werden auf ihrem Weg durch Beobachtung und individuelle Zuwendung von den Erzieherinnen pädagogisch begleitet, wobei die Bildung, Erziehung und Förderung überwiegend in natürlichen Alltagssituationen stattfinden, wie z. Bsp. im Spiel, beim Essen, Anziehen, usw.

Der Orientierungsplan für das Land Baden-Württemberg bietet uns in seinen Bildungs- und Entwicklungsfeldern vielfältige Impulse und Ideen zur Umsetzung, die auch für Kinder im Kleinkindbereich möglich sind.

Wir wünschen uns, dass sich in unserer Kleinkindgruppe jedes Kind in seinem Tempo weiterentwickeln und in einer angenehmen Lernatmosphäre vielfältige Anreize und Neues für sich entdecken kann.

Unser pädagogisches Handeln

Unser pädagogischer Ansatz für die Kinder unserer Kleinkindgruppe orientiert sich an der ungarischen Kinderärztin und Pädagogin Emmi Pikler, die für die Kleinkindentwicklung zentrale Maßstäbe formuliert hat.

In ihrem von ihr aufgebauten Waisenhaus in Budapest hat sie über Jahre hinweg die Entwicklungsschritte und Bedürfnisse von Kleinkindern erforscht und Ratschläge für pädagogisches Handeln erarbeitet.

Für unsere Arbeit in der Kleinkindgruppe bedeutet das:

Wir sind uns bewusst, dass die primäre Aufgabe für uns Erzieherinnen darin besteht eine geborgene, sichere und stabile Beziehung zum Kind aufzubauen. Nur so kann sich das Kind seinem Zeitmass entsprechend entwickeln. Dies erfordert eine genaue Beobachtungsgabe und dem Wissen um die Abfolge von Entwicklungsschritten.

In einer Atmosphäre der Anerkennung und des Wohlbefindens bieten wir dem Kind eine anregende Umgebung, die zu vielfältigem Tun und erforschen einlädt. Bei gezielten Angeboten wählen wir Themen aus der nahen Umwelt des Kindes und versuchen in allem den Kindern ein großes Maß an Selbständigkeit zu ermöglichen.

Wir wollen „Mitspieler“ der Kinder sein und nicht „Animateure“.

Unsere Zusammenarbeit mit den Eltern

Bis zum Eintritt in die Kleinkindgruppe wird das Kind in der Regel in der Familie umsorgt, beschützt und begleitet. So sind die Eltern für uns äußerst kompetente Informanten und Partner in der Erziehung und Begleitung ihrer Kinder. Für einen positiven Kindergartenstart sind wir auf das Vertrauen, das Wohlwollen und die Unterstützung der Eltern angewiesen.

Eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern der uns anvertrauten Kinder ist uns sehr wichtig. Um ganz persönlich auf die Kinder eingehen zu können und für die Kinder kompetente Bezugspersonen zu sein bieten wir den Eltern:

  • ausführliche Aufnahmegespräche
  • eine individuelle Eingewöhnungszeit
  • Entwicklungsgespräche und Elternabende
  • Informationen und Austausch über Entwicklungsfragen und Erziehung
  • Hospitationen
  • die Berücksichtigung elterlicher Interessen
  • täglicher kurzer Austausch zu Beginn und zum Abschluss eines Kindergartentages

Der Übergang in den Kindergarten

Zwei bis drei Monate vor dem Geburtstag eines Kindes wird gemeinsam mit den Eltern und dem Kindergartenteam festgelegt, in welche Gruppe das jeweilige Kind wechseln wird. Mit den Eltern wird individuell in einem „Übergangsgespräch“ besprochen wie wir bei jedem Kind vorgehen wollen.

Wünscht sich ein Kind schon früher immer wieder bei den „Großen“ spielen zu wollen, wird die spätere Gruppenzugehörigkeit nach Möglichkeit schon früher festgelegt.  Das Kind darf dann immer wieder für eine festgelegte Zeit Gastkind in seiner zukünftigen Gruppe sein. Das Kind wird von seiner Erzieherin begleitet und nach der festgelegten Zeit wieder abgeholt – oder von seiner zukünftigen Erzieherin zurückgebracht.

Spürt ein Kind von sich aus nicht den Wunsch, die Welt der „Großen“ entdecken zu wollen wird es von seiner zukünftigen Erzieherin immer wieder zu kleinen „Schnuppereinheiten“ eingeladen.  Möglich ist auch, dass eine Erzieherin der Kleinkindgruppe einen Teil des Vormittages mit dem Kind in seiner neuen Gruppe verbringen wird.

Einige Tage nach dem dritten Geburtstag wird in der Kleinkindgruppe ein kleines Abschiedsfest gefeiert. Mit Ritualen, Glückssymbolen und einem kleinen Geschenk wird das Kind in seine neue Gruppe entlassen. Schließlich wird es von allen Marienkäferkindern und Erzieherinnen in einer kleinen goldenen Kutsche in seine neue Gruppe gefahren.

Das Team

Pädagogische Mitarbeiter

  • Elisabeth Karle (100 %): Erzieherin und Leitung (50% gruppenübergreifend tätig + 50% Leitungsfreistellung)
  • Gabriele Maicher (100 %): Erzieherin (Marienkäfergruppe)
  • Doris Uhl (80 %): Heilerziehungspflegerin (Marienkäfergruppe)
  • Hendrick Sassenscheid: FSJ Freiwilliges Soziales Jahr (Marienkäfergruppe)
  • Monika Guldenschuh (60 %): Kinderpflegerin (Hasengruppe)
  • Stefanie Albert (30%): Erzieherin (Hasengruppe)
  • Isabel Steinle: PiA - Auszubildende (Hasengruppe)
  • Sabrina Kreuz (100 %): Erzieherin (Regenbogengruppe)
  • Michaela Woelk (100 %): Erzieherin (Regenbogengruppe)
  • Maike Sonner (33 %): Erzieherin (Regenbogengruppe) 
  • Margarita Weber: Erzieherin (Vertretungskraft für die Kindergärten Sölden und Bollschweil)

Weitere Mitarbeiter

  • Christina Bäuerle: unterstützt das pädagogische Personal beim Mittagessen der „Hungrigen Katzen“ und macht die Küche wieder sauber
  • Veronika Frickmann: ist für die Sauberhaltung unserer Einrichtung zuständig
  • Die Mitarbeiter vom "Bauhof Sölden" pflegen unserer Außengelände und unseren Spielplatz und übernehmen alle Hausmeistertätigkeiten.

Eindrücke vom Kindergarten Sölden