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Die erste urkundliche Erwähnung fand das Dorf im Jahre 805 n. Chr. als "Marca Selidon“. Demnach wird Sölden also im Jahre 2005 sein 1200jähriges Jubiläum feiern können. Sölden stellt sich vor: Früher war ich ein Dorf mit fast lauter Landwirten, meist kleineren und wenigen größeren. Heute mühen sich noch ein einziger hauptberuflicher Bauersmann und sieben Nebenerwerbslandwirte um das Vieh, die Äcker und die Wiesen. Ich bin jetzt eine Auspendler-Gemeinde, aus der täglich um die 400 in Freiburg und Umgebung ihrem Beruf nachgehen. Im übrigen gehöre ich zum Hexental. Meine Gemarkung umfasst nur 380 ha. Am Rain- und Heidenbächle liegt mit 318 m mein tiefster Punkt. Die Dorfkirche steht bei 400 m, die Saalenbergkapelle bei 460 m Höhe, das Bürgle bei 578 m. Beim Kohlerkopf, mit 732 m über der Meereshöhe, ist meine höchste Erhebung. In meiner Mitte befand sich etwa 400 Jahre lang ein Frauenkloster. Später wirkten hier Benediktinermönche von St. Peter. 73,3% meiner Einwohner sind katholisch, 16,2% gehören zur evgl. Konfession. Wo einst die Pröpste von Cluny residierten, die Mönche von St. Peter und die Pfarrer ihres Amtes walteten, besteht heute das Dorfhelferinnenwerk Sölden e. V. | |||
1935 zählte man 72 Häuser, 1970 schon 138 und anno 1995, sind es 245 Wohngebäude. (...) (gekürzt entnommen aus der Dorfchronik "Sölden - die Geschichte eines kleinen Dorfes“ von Dr. Franz Kern, erschienen 1995 im Rombach-Verlag, 79115 Freiburg) Die Bestellung kann online erfolgen - dazu klicken Sie bitte hier. | |||